Viele Waldbesucher wollen die
Natur in Geselligkeit genießen.
Im Rotwildpark kein Problem.
Die Forstverwaltung unterhält
zahlreiche Freizeiteinrichtungen:
Waldwege, Spielplätze,
Schutzhütten, Feuerstellen,
Sport- und Lehrpfade. Zur
Erinnerung an alte Jagdepochen,
und damit Besucher das Wild
Beobachten können, wurde
in den sechziger Jahren ein sechs Hektar großes Rotwildgehege
bei der Glemsquelle eingerichtet. Im Schwarzwildpark entstand
ein 4 Hektar großes Sauengehege, wo man "Schwarzkittel",
einen Keiler, 2-3 Sauen und einige Frischlinge beobachten kann.
Die Parkseen wurden bisher
zur
Trinkwassernotversorgung
der Stadt Stuttgart verwendet.
Daher ist eine exzellente
Wasserqualität
selbstverständlich.
In allen 3 Seen sind die selben
Fischarten vertreten. Karpfen
und Hecht sind für Angler
die meistgefangenen Fische.
Schleien und Barsch sind
ebenfalls vorhanden. Der Zander
mag diese Seen nicht.
Besatzversuche waren nicht
erfolgreich.
Die eingesetzte
Forellenbrut erlaubt ab und zu
den Fang einer
Forelle.
Vereinzelt wurden auch schon
Renken im Neuen See
gefangen. Aale werden selten gefangen, sind jedoch
reichlich
vorhanden. In allen Seen kommt die
Teichmuschel vor und es
ist ein starker Krebsbestand
vorhanden.
Das Bärenschlößle wurde 1768
über dem Ostufer des
Bärensees
als Beobachtungsstand für
hochgestellte
Persönlichkeiten
errichtet, die den herzoglichen
Schaujagden im Glemswald
beiwohnten. Es wurde 1817
durch
einen Neubau ersetzt und nach
starken
Beschädigungen im II.
Weltkrieg als Ausflugslokal
hergerichtet. Nachdem dieses 1995 abbrannte, wurde es
nach
alten Plänen wieder aufgebaut